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Skate - Helm - Schutz für Rollschuhe, Skateboards und Scooter

Skate-Helme sind so konstruiert, dass sie den Kopf vor wiederholten Aufprallen, harten Stürzen auf Asphalt sowie vor Kontakten mit Rails, Rampen und Kanten schützen. Sie werden üblicherweise beim Rollschuhlaufen, Skateboardfahren, Scootern und bei anderen urbanen Sportarten eingesetzt, bei denen Stürze häufig nach hinten oder zur Seite erfolgen. Diese Kategorie richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen – unabhängig davon, ob im Park, auf der Straße oder beim täglichen Pendeln.

Ein Skate-Helm ist anders aufgebaut als ein gewöhnlicher Freizeithelm. Die Form reicht weiter nach hinten über den Hinterkopf und an den Seiten hinab, und der Schutz ist auf die Aufprallarten abgestimmt, die bei Tricks, Sprüngen und beim Fahren auf harten Oberflächen auftreten.

Arten von Skate-Helmen, Materialien und Sicherheit

Der klassische Skate-Helm hat ein rundes, niedriges Profil mit kleinen Belüftungsöffnungen und einer tiefen Passform, die sowohl die Seiten als auch den Hinterkopf abdeckt. Modelle mit Anlehnung ans Radfahren verfügen oft über zusätzliche Belüftungskanäle und eine etwas aerodynamischere Form, was für längere Fahrten und höhere Geschwindigkeiten vorteilhaft sein kann. Es gibt auch einige Integralhelme, bei denen das Kinn zusätzlich geschützt ist – diese sind für den intensiven Einsatz im Park oder bei Abfahrten gedacht.

Im Inneren besteht der Helm in der Regel aus EPS-Schaum, der bei einem Aufprall Energie aufnimmt. Die Außenschale kann aus robustem ABS für hohe Schlagfestigkeit und Langlebigkeit gefertigt sein oder in einer leichteren In-Mould-Konstruktion, bei der Schaum und Schale miteinander verschmolzen sind, um das Gewicht zu reduzieren und den Komfort zu erhöhen. Die meisten Skate-Helme sind nach gängigen Sicherheitsnormen wie EN 1078 für Rad- und Rollsportarten zertifiziert; einige verfügen über zusätzliche Technologien wie integrierte Gleitschichten, die Rotationskräfte bei schrägen Aufprallen verringern.

So wählen Sie den richtigen Skate-Helm

Am wichtigsten ist, dass der Helm sicher sitzt, ohne zu drücken, und dass er für die Sportart zugelassen ist, die Sie ausüben. Messen Sie Ihren Kopfumfang mit einem Maßband etwa 1 cm über den Augenbrauen und vergleichen Sie das Ergebnis mit der Größentabelle des Herstellers. Für Kinder empfiehlt es sich, ein Modell mit verstellbaren Innenpolstern oder einem Anpassungssystem zu wählen, anstatt einen zu großen Helm zu kaufen.

  • Größe: Messen Sie den Kopfumfang in Zentimetern und wählen Sie anhand der Herstellerangaben die passende Größe, damit der Helm weder zu locker noch zu fest sitzt.
  • Passform: Der Helm sollte waagrecht und dicht über der Stirn sitzen und beim geschlossenen Riemen weder nach vorn noch nach hinten kippen.
  • Belüftung: Wählen Sie für den Sommer und längere Fahrten mehr und größere Belüftungsöffnungen; für Park- und Street-Sessions, bei denen Stoßfestigkeit im Vordergrund steht, sind weniger Öffnungen zweckmäßig.
  • Gewicht: Ein leichterer Helm ist bei längerer Tragedauer – insbesondere für Kinder und Pendler – angenehmer, muss aber dennoch ausreichenden Schutz bieten.
  • Zertifizierung: Achten Sie darauf, dass der Helm sowohl für Rad- als auch für Rollsport zugelassen ist, beispielsweise nach EN 1078, damit Sie im Skatepark und im Straßenverkehr gleichermaßen geschützt sind.
  • Anpassung: Innenpolster, ein verstellbares Einstellrad und Riemen um die Ohren ermöglichen eine präzise Anpassung – sowohl für wachsende Kinder als auch für Erwachsene.

Beim Anpassen des Helms sollte der Kinnriemen so festgezogen werden, dass nur ein bis zwei Finger zwischen Riemen und Haut passen. Bei Kindern ist es wichtig, den Sitz regelmäßig zu überprüfen, da der Kopf wächst und Riemen oder Polster nachjustiert werden müssen.

Skate-Helme für verschiedene Erfahrungsstufen und Einsatzbereiche

Für Einsteigerinnen und Einsteiger bietet ein robuster, klassischer Skate-Helm mit guter Abdeckung und einfacher Anpassung einen sicheren Einstieg. Er hält täglicher Nutzung, kleineren Stößen und dem Transport in der Tasche stand. Erfahrene Fahrerinnen und Fahrer, die viel Zeit im Park und auf der Straße verbringen, sollten Modelle mit hoher Stoßfestigkeit, fester Passform und Innenpolsterung bevorzugen, die auch bei wiederholten Stößen in Position bleibt.

Für den urbanen Transport und den Arbeitsweg sind Komfort, Belüftung und geringes Gewicht entscheidende Faktoren – insbesondere, wenn der Helm viele Stunden pro Woche getragen wird. In diesem Fall eignen sich radinspirierte Skate-Helme, da sie gute Luftzirkulation mit zusätzlicher Abdeckung am Hinterkopf kombinieren. Wenn der Helm sowohl zum Skaten als auch zum Radfahren verwendet werden soll, empfiehlt sich ein Modell, das für beide Einsatzzwecke zertifiziert ist.

Die Haltbarkeit hängt von Nutzung und Aufbewahrung ab. Der Helm sollte immer ersetzt werden, wenn er einen starken Aufprall erfahren hat, sichtbare Risse in der Schale oder im Schaum auftreten oder das Innere locker erscheint. Bei Kinderhelmen kann bereits eine intensive Nutzung über wenige Jahre ausreichen, um Schaum, Riemen und Schnallen zu erneuern und dadurch die Schutzwirkung sicherzustellen.